ALLGEMEINE LITERATUR-ZEITUNG

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Page 629 - Ich will ums Brot singen! Ich will ein Bänkelsänger werden und unser Unglück in Liedern verfassen ! Ich will in alle Dörfer und in alle Schulen ziehen, wo irgend der Name Goethe bekannt ist ; die Schande der Deutschen will ich besingen, und die Kinder sollen mein Schandlied auswendig lernen, bis sie Männer werden, und damit meinen Herrn wieder auf den Thron herauf- und euch von dem euern heruntersingen...
Page 629 - Die Kinder und Frauen, wenn sie uns in den Dörfern begegnen, werden weinend die Augen aufschlagen und zu einander sprechen: das ist der alte Goethe und der ehemalige Herzog von Weimar, den der französische Kaiser seines Thrones entsetzt hat, weil er seinen Freunden so treu im Unglück war...
Page 245 - Mein Stolz ist der, meinen Platz in der Menschheit durch Taten zu bezahlen, an meine Existenz in die Ewigkeit hinaus für die Menschheit und die ganze Geisterwelt Folgen zu knüpfen; ob ichs tat, braucht keiner zu wissen, wenn es nur geschieht.
Page 629 - Augen aufschlagen und zueinander sprechen : das ist der alte Goethe und der ehemalige Herzog von Weimar, den der französische Kaiser seines Thrones entsetzt hat, weil er seinen Freunden so treu im Unglück war; weil er den Herzog von Braunschweig, seinen Oheim, auf dem Todbette besuchte; weil er seine alten Waffenkameraden und Zeltbrüder nicht wollte verhungern lassen!
Page 507 - Souverän kann durch eine landständische Verfassung nur in der Ausübung bestimmter Rechte an die Mitwirkung der Stände gebunden werden.
Page 245 - Ich will nicht blos denken; ich will handeln: ich mag am wenigsten über des Kaisers Bart denken. Und überdies ist ein schweizerischer Professor, di ein Schulmann, mein Fach nun eigentlich gar nicht.
Page 257 - Dieser ist bei aller seiner Naturphilosophie mit sich noch gar nicht einig, ob und inwiefern er der Natur die Existenz zugestehen soll. Geräth er ins Absolute, so geht ihm das Relative verloren; geräth er an die Natur, so geht ihm das Absolute ganz eigentlich in die Pilze, die auf dem Dünger seiner Phantasie wachsen. Dabei hat er ein beispielloses Unglück mit der Form, wie ihm zum Theil recht gut von Koppen gezeigt worden. Diesem Mann und allen, die sich von ihm imponiren lassen, geschieht aber...
Page 251 - Folge abhalten lasse, für das ich mein ganzes irdisches Wohl, meinen guten Ruf, mein Leben, das ganze Wohl des Weltalls, wenn es damit in Streit kommen könnte, ohne Bedenken aufopfern würde. Ich will es Ehre nennen.
Page 545 - Heliand ; Poema Saxonicum seculi noni. Accurate expressum ad exemplar Monacense insertis e Cottoniano Londinensi supplementis nee non adjecta lectionum varietate, nunc primum edidit J.
Page 245 - Ich selbst habe zu einem Gelehrten von metier so wenig Geschick als möglich. Ich will nicht blos denken, ich will handeln: ich mag am wenigsten über des Kaisers Bart denken ... Ich habe nur eine Leidenschaft, nur ein Bedüriniss, nur ein volles Gefühl meiner selbst, das: ausser mir zu wirken.

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