Lamprechts Alexander: nach den drei texten, mit dem fragment des Alberic von Besanc̜on und den lateinischen quellen

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Buchhandlung des Waisenhauses, 1885 - 543 pages
 

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Fréquemment cités

Page xxix - ... von seinen nachweislich noch vorhandenen zwölf handschriften scheint nur eine einzige, die Pariser nr. 1711 (Psk. cod. A), noch die älteste, die alexandrinische textgestalt, und auch sie nicht mehr in ursprünglicher fassung darzubieten, alle übrigen gewähren — soweit sich aus den freilich meist nur spärlichen über sie vorhandenen nachrichten erkennen lässt — entweder eine zweite jüngere und mannigfach veränderte, wahrscheinlich in Griechenland entstandene, oder gar eine dritte noch...
Page 495 - die bäume tragen nicht nur immer früchte, auch stoffe und kleider aller farben wachsen auf ihnen, und jeden morgen hangen ihre zweige voll der schönsten frauen, die durch einen fluch des Indra jeden abend wieder sterben müssen', vergl.
Page lxviii - Redeweise in die Dichtung. Er sprach die Verse mit all* den Verschleifungen, Synkopen, Verkürzungen, die er sich im täglichen Verkehr gestattete und welche die Schrift nicht immer wiederzugeben vermochte. Indess, wo sie es an sich fehlen liess, half der Vorleser nach und machte wieder gut was sie verdarb.
Page 394 - Domini venit tentare eum in aenigmatibus. et ingressa Jerusalem multo cum comitatu et divitiis, camelis portantibus aromata et aurum infinitum nimis et genunas pretiosas, venit ad regem Salomonen! et locuta est ei universa, quae habebat in corde suo.
Page lxviii - Dialektm'wie durchaus nicht scheuen, können wir auch in anderen Richtungen Nachgiebigkeit gegen die Umgangssprache erwarten, auf Elisionen, Synkopen und Apokopen rechnen. Es liegt darin gar nichts gewaltsames. Wenn wir von , starken Kürzungen' reden, so nennen wir sie so im Hinblick auf das kunstmässige.
Page 391 - Vanitas vanitatum, dixit Ecclesiastes. Vanitas vanitatum et omnia vanitas. Quid habet amplius homo de universo labore suo, quo laborat sub sole?
Page 68 - Daniel släfinde gesach 20 in einem troume da er lach; da sah er fehten ainen boc unt ainen wider. daz bezeichent die zwene chunige sider.
Page 370 - ... so müz er sih gemäzen: des ne mac er niht geläzen.« sän näh disen Worten gienc jener von der porten, und di boten karten dö wider ze Alexandro solche Anmaßung in Zukunft nicht mehr lautwerden zu lassen und seines Wegs zu ziehen.
Page 49 - heimkehr' aus dem unterricht erinnert Miller Z. fd ph. 10, 5 an Plutarch 315 iz solde rehte derre si, der iz allir erist beschrite, wandiz noh diu nehein man ne gerite. Unde alse Alexander heim quam, di scrift er harte wol vernam, 320 wis was er zunmäzen; sine meistere heter verläzen.
Page 26 - Diz lit, daz wir hi wurchen, daz sult ir rehte merchen. sin gevüge ist vil reht. iz tihte der phaffe Lambret. 5 er täte uns gerne ze märe, wer Alexander wäre. Alexander was ein wise man, vil manec riche er gewan, er zestörte vil manec lant. 10 Philippus was sin vater genant. diz mugit ir wol hören •in libro Machabeorum. Alberich von Bisinzo der brähte uns diz lit zü.

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